Dienstag, 3. Februar 2015

Erweiterte Ausstattung für die Bestimmung von Permeationsbarrieren

Mocon Inc.
Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen hat die Ausstattung des Zentrums für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP) um ein Wasserdampf-Permeationsmessgerät, Typ MOCON Permatran-W 700, im Rahmen seiner Arbeit im Sonderforschungsbereich SFB-TR 87, erweitert. Für die Bestimmung von Permeationsbarrieren bei unterschiedlichen Materialverbunden kann nun neben der Sauerstofftransmissionsrate (OTR) auch die Wasserdampftransmissionsrate (WVTR) herangezogen werden.

In der Kunststoffindustrie ist die Transmission von Gasen und Aromen oft kritisch. Zur Verbesserung des Eigenschaftsspektrums der Kunststoffe finden bereits verschiedene Verfahren Anwendung. Die Barrierebeschichtung von PET-Getränkeflaschen im PECVD-Prozess beispielsweise ist eine der industriell etablierten Anwendungen. Wesentliches Ziel der Beschichtung ist in diesem Fall die Verringerung der Permeation von Gasen und Aromen durch den Kunststoff und damit die Gewährleistung von Frische und Haltbarkeit des Lebensmittels.

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